Montag, 16. Februar 2015

10.02.15 Literatur des Zwanzigsten Jahrhunderts - 1: Überblick, In Stahlgewittern

Die grossen Ereignisse der ersten Jahrhunderthälfte sind der Erste und der Zweite Weltkrieg (1914/18; 1939/45). Dazwischen liegen die "wilden Zwanzigerjahre: Für Deutschland eine Zeit zwischen Krisen und Optimismus, die in fast allen Bereichen der Kunst und des gesellschaftlichen Lebens eine Aufbruchsbewegung waren. Die Weltwirtschaftskrise von 1929 brachte die Weimarer Republik ins Wanken. Als Retter aus der Krise - die er freilich durch Hatz und Polarisierung selber schürte -, trat Hitler auf. Seine NSdAP gewann Wähleranteile und blockierte die Politik. 1933 wurde er zum Reichskanzler ernannt und baute in den folgenden Wochen und Monaten seine Herrschaft zur Diktatur aus und führte Deutschland in den Zweiten Weltkrieg.

Diese Daten bilden den Hintergrund für die Lektüre von Textauschnitten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

In Stahlgewittern

Ernst Jünger lebte von 1895 bis 1998 - das heisst, er durchmass das ganze 20. Jahrhundert. Er nahm am Ersten Weltkrieg als Offizier teil, wurde verwundet und erhielt eine Auszeichnung. Nach dem ersten Weltkrieg gehörte er der "Konservativen Revolution" an, also einer Strömung von konservativen Anhängern der Vorkriegsordnung des Deutschen Kaiserreiches. In diesen Gewässern bewegte sich auch Hitler.
"In Stahlgewittern" berichtet teilweise sehr nüchtern und ohne Tabus die stumpfe Alltäglichkeit des Krieges: Ein Schützengraben nach dem Sturm mit seinen Verwüstungen und den geplünderten Brieftaschen. "Gemütliches" Suppenessen und Zeitungsschmöckern neben Leichenbergen. Anderseits wird der Krieg auch "ästhetisiert": Wenn das Artilleriefeuer ein Tanz ist, wenn die Zünder "Singen", wenn Flammen knatternd Bäume hoch klettern, dann wird der Krieg zum Schauspiel, zu einem Faszinosum, das in den Bann zieht.
Diese Art von Ästhetisierung verherrlicht den Krieg zwar nicht, aber sie stellt ihn als etwas dar, was jenseits der menschlichen Verantwortung liegt.
Jüngers Stil kann als "gross" bezeichnet werden, insofern er die Ereignisse in ihre Grösse und Tragweite hervorhebt. Jünger macht bewusst, dass dieser Krieg ein Vorgang höchster Bedeutung ist.

Dienstag, 18. November 2014

Kulturgeschichte: Prometheus, Odyssee


Notizen zu den Mythen, Klasse y1a, November 2014

Die drei grossen Schriftreligionen

Das Judentum basiert auf dem Alten Testament, das ca. 1000 v. Chr. entstand. Das Christentum geht aus dem Judentum hervor, Christus wird von seinen Anhängern als Befreier und Erlöser gesehen, der das Zeitalter der göttlichen Gnade eröffnet. (Von den Juden wird Christus nicht als der erwartete Messias anerkannt). Das Neue Testament beschreibt das Leben Jesu und wurde im 1. Und 2. Jahrhundert nach Christus aufgeschrieben. Um ca. 600 n.Chr. schreibt Mohammed in Mekka den ihm offenbarten Koran nieder, der bei der jüdisch-christlichen Tradition anknüpft und Mohamed als letzten der Propheten aufführt.

Die Schöpfung

Gott soll, gemäss dieser mythischen Erzählung, die Erde, mit all ihren Feinheiten, in sieben Tagen erschaffen haben. Den Menschen rief er nach seinem Ebenbild ins Leben und übertrug ihm die Aufgabe, mit Bedacht sowie Verantwortung über alle Lebewesen zu herrschen.
Zitat aus der Schöpfungsgeschichte:
"Und Gott schuf den Menschen ihm zu Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.
Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht."(Apostelgeschichte 17.26) (Zeilennummerierung 27 und 28)

Adam und Eva (1. Buch Mose)


Der Mythos schildert die Erschaffung von Adam aus Lehm und göttlichem Odem und die Erschaffung Evas als Gehilfin Adams aus seiner Rippe, den Sündenfall und die Vertreibung aus dem Paradies.
Der Mythos von Adam und Eva macht zentrale Aussagen über Mann und Frau und deren Rolle in der Gesellschaft – die sich zum bis 1986 im alten Eherecht der Schweiz niederschlugen: Der Mann wird als Haupt der Familie gesehen, er bestimmt Wohnort und Familiennamen.
In der biblischen Erzählung ist Eva Adams Gehilfe, und sie trägt die Schuld an der Vertreibung aus dem Paradies (Erbsünde), weil sie sich von der Schlange verführen liess.



Exkurs: Modell Mann und Frau


Interpretation Martin Luther 1483-1546
Martin Luther hat diesen kurzen Text als Interpretation des Biblischentextes von Adam und Eva im Paradies geschrieben. Er führt aus: Eva hat gesündigt. Daher verliert sie das Recht mit Adam zugleich zu Regieren und muss ihn nun fürchten, ihm untertan und gehorsam sein.

Eherecht in der Schweiz
Das Eherecht änderte sich in der Schweiz erst nach 1988 grundlegend. Davor galt der Ehemann als Haupt der Gemeinschaft, welcher die eheliche Wohnung bestimmte und für Weib und Kind zu sorgen hatte. Die Ehefrau erhielt den Familiennamen des Mannes, hatte den Haushalt zu führen und ihrem Mann unterstützend mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Falls sie sich als unfähig erwies diese Tätigkeiten auszuüben, konnte der Ehemann ihr die Vertretung ganz oder teilweise entziehen. Ausserdem war die Ehefrau nur mit ausdrücklicher oder stillschweigender Bewilligung des Mannes befugt, einen Beruf oder ein Gewerbe auszuüben. Nach dem heutigen Zivilrecht bilden die Ehepartner eine gleichberechtigte eheliche Gemeinschaft. Sie haben gemeinsam für die Kinder und den Unterhalt der Familie zu sorgen und die eheliche Wohnung zu bestimmen. Sie schulden einander Treue und Beistand. Jeder Ehepartner kann seinen bisherigen Namen behalten. Will ein Ehepaar den gleichen Namen tragen, können sie wie bisher als Familiennamen entweder den Ledignamen der Braut oder den des Bräutigams wählen. Bei der Wahl und Ausübung eines Berufes oder Gewerbes, nimmt jeder Ehegatte auf das Wohl und die Bedürfnisse des andern und der ehelichen Gemeinschaft Rücksicht.

China, im Reich der Mosuo-Frauen

Das Volk der Mosuo lebt im Südwesten Chinas. Das Oberhaupt der Familie ist eine Frau, sie trägt die volle Verantwortung und wählt ihren Liebhaber selbst. Ihr Vorbild ist die Schutzgöttin, denn auch diese ist weiblich. Mit 14 Jahren sind die Frauen erwachsen und könnten die Mutter ersetzten.
Für die Erziehung der Kinder ist der Onkel verantwortlich, denn der Vater lebt bei seiner eigenen Mutterfamilie. Nur nachts darf dieser die Frau besuchen kommen, dies nennt man "Wanderehe". Das wichtigste für die Mosuo ist die Harmonie in der Familie. "Lebe so wie du kannst!"

 „Kain und Abel“, (1. Buch Mose)


Dieser Mythos zeigt uns einen Gott, der urteilt, richtet, straft und allwissend ist, der aber auch die Menschen durch die Willkür seine Urteils auf eine harte Pribe stellt. So ergeht es Kain, dessen Opfer Gott nicht gefällt. In ihm erwacht Eifersucht auf Abel, Gott sieht dies, stellt Kain zur Rede und hält ihm vor, die Sünde auf seiner Schwelle schlafen zu lassen. Kain ergrimmt nur noch mehr, erschlägt Abel und wird von Gott bestraft: Er soll von nun an als Vertriebener ein hartes Dasein fristen. Er schützt ihn aber auch vor den anderen Menschen, indem er ihm das Kainsmal auf Stirne zeichnet.
Begriffe: Protagonist, Antagonist

Sintflut (1. Buch Mose)

Gott sieht, dass die Menschen auf der Erde sündigt: Das Fleisch erhebt sich über den Geist Gottes, dem es sich zu unterwerfen hätte.
Gott beschliesst die ganze Menschheit von der Erde zu vertilgen, verschont aber Noah, dem er den Auftrag gibt, ein Schiff  - oder eiben eine Kiste – zu bauen, darin er sich und von jedem Tier ein Paar rette.
Der Mythos zeigt uns einen Impulsiven Gott, der nicht logisch handelt, sondern aus archaischen Impulsen, indem er seine eigene Schöpfung im Meer seiner Enttäuschung vertilgen will.

Prometheus 

Dieser griechische Mythos erzählt die Erschaffung des Menschen durch Prometheus und beschreibt, wie dieser die Menschen führte und bildete und gegen die anderen Götter verteidigte, aber letztlich Zeus unterliegt.
Prometheus stellt sich gegen Zeus, der sich vom ihm betrügen lässt, um einen Grund zu dessen Bestrafung zu haben. Als Prometheus noch einmal mit List dem Götterherrscher begegnet, schickt Zeus Pandorra mit ihre Büchse auf die Erde. Sie wird von Hephaistos und Athene auf Kunstvollste hergestellt und ist "unter der Gestalt eines Gutes ein blendendes Übel". Sie bringt das Übel auf die Erde und Prometheus wird an den Fels des Kaukasus gefesselt. Ein Adler frisst an seiner Leber.

Besonderes: Es gibt bemerkenswerte Parallelen zwischen Prometheus und Jesus: Auch Jesus tritt als Lehrer der Menschen auf und erlöst sie gar durch seinen Tod am Kreuz von der Strafe Gottes (Erbsünde). Auch Jesus wird angekettet (ans Kreuz) und leidet, weil ein Soldat in seine Seite sticht und einen Schwamm mit Essig in die offen Wunde über der Leber schiebt.

Odyssee 

Die Odyssee, ca. 800 v. Chr. von Homer aufgeschrieben, schildert die zehnjährige Reise des ithakischen Königs Odysseus von Troja nachhause. Sie ist Vorläufern aller Reiseschilderungen, die zeigen, wie sich ein Held in der Fremde behauptet und als Held und gereift nachhause kommt.
Im 12. Gesang wird beschrieben, wie sich Odysseus, gewarnt durch Kirke, mit List gegen den Gesang der Sirenen wappnet: Er verstopft seinen Gefährten die Ohren mit Wachs, sich selber lässt er an den Mast festbinden, damit er sich der Verführung durch die Sirenen nicht hingeben kann.
Wieder erscheint das Weibliche als Verführung, der Mann aber als einer, der sich der Verführung durch Ignorieren (Wachs in den Ohren) oder List (Odysseus am Mast) entgegen stemmen muss, um nicht in Versuchung und Sünde unterzugehen.


Platon: Oder die ewige Tugend

Kulturgeschichte:
Das Höhlengleichnis von Platon.
Es schildert eine Höhle, deren Insassen die Schatten auf der Wand vor ihnen für die Realität halten. Dieses Höhlenbild, auf den Menschen und sein Verhältnis zur Welt angewendet, besagt, dass wir nicht die Wirklichkeit sehen, sondern nur Abbilder (Schatten) von ihr.
Das Bild der Menschen in der Höhle könnte auf eine geschlossene Gruppe von Menschen bezogen werden, die sich eine bestimmte Vorstellung von der Welt machen und eben nicht die Dinge sehen, sondern das, was ihr Urteil über die Dinge aussagt.
Visualisierung von Thom und Deborah
Weiter schildert Platon, wie ein Mensch aus dieser Höhle ans Sonnenlicht geführt wird. Der Aufstieg ist beschwerlich und schmerzhaft. Diese Mühen könnten für den oft schmerzhaften Prozess des Erkennens stehen: Oft ist es schwer, den Dingen, wie sie sind, ins Auge zu blicken.
Im letzten Teil der Erzählung schildert Platon die Reaktion der "Höhlenmenschen" auf den, der aus der Oberwelt zurückkehrt: Sie verspotten ihn und bringen ihn, als einen der für ihre Welt nicht taugt, um.



Der Tod des Sokrates
Jacques Louis David
(1748 – 1825)
Dieser Teil der Erzählung kann für das Schicksal stehen, das Platons Lehrer, Sokrates, erlitt: Er wurde in Athen zum Tide wegen Verhetzung der Jugend verurteilt. Auch Jesus wurde von der Menge an Pilatus zur Bestrafung übergeben: Propheten, Weise und Wissende leben gefährlich.

Erweiterte Deutung:
Platon gab seiner Erzählung eine weitere Deutung: Demnach stehen die Bewohner der Höhle für ein Dasein, das dem Materillen verhaftet ist: All die Dinge, an die wir unsere Lust und unser Begehren hängen und in die wir uns verstricken, sind nur Objekte des Scheins, Abbilder. So ist die schöne Rose oder der Schöne Mensch nichts als ein Abbild der Schönheit - denn wenn sie zugrunde gehen, so ist auch ihre Schönheit aus. Nicht so die Ideen: Die Ideen des Schönen, des Guten und des Wahren sind unabhängig von der Materiellen Welt da. Sie sind die Urbilder, von denen die Materiellen Erscheinungen Abbilder sind.
Der Mensch, so Platon, tut gut daran, seinen Geist auf die ewig gültigen Ideen zu richten - und er soll sich davor hüten, sich mit der Welt zu verstricken.
Ergänzung zu seinem Menschenbild und seiner Tugendlehre:
Der Mensch also ein vom Eros angetriebenes Wesen mit Körper und Geist. Der Körper ist den Sinnen, dem Genuss, dem Rausch und dem Taumel zugeneigt. Wer sich nur von den Körpersinnen leiten lässt, wird sich nach einem kürzeren oder längeren Genuss im Überdruss finden. Teils weil er einen Kater hat, teils, weil ihm die Dinge, sind sie einmal genossen, nichts mehr bedeuten: Denn er hat sie nicht mit seinem Geist erfasst.
Anders der Asket: Sein Eros brennt für das Geistige, er wendet sich den Ideen zu und findet, da er auf das Materielle und dessen Verstrickungen verzichtet, im Geistigen, in den hohen Idealen sein Glück, das ein Ewiges sein wird, weil er sich nicht den Vergänglichen, sondern den ewig gültigen Dingen, den Ideen zuwendet. Der Asket, der Weise und der Künstler strebt dem zu, was seit Platons Höhlengleichnis das „Höhere“ genannt wird. Er findet im Anblick einer Rose die Idee, das Ideal des Schönen verkörpert, er trachtet nach der Einsicht in das Göttliche, indem er meditiert und kontempliert. Er wendet sich vom Rennen, Streben, Hetzen und Zeit verputzen der Sinnesmenschen ab und zieht sich hinter den Schirm der Klostermauern zurück, richtet, wenn er ein Zisterzienser ist, sogar eine Mauer des Schweigens um sich auf und wendet sein Trachten dem Göttlichen zu und feiert unter den Anfechtungen des Zweifels den Sieg des Geistes über die Anfechtungen des Körpers.

--vgl. Darstellungen des Heiligen Antonius

Nun macht aber Askese hungrig und der Mensch fragt sich, wozu ihm Sinne gegeben sind, wenn sie zu gebrauchen verboten wäre. Vor allem der Antike Mensch fragt sich dies und kommt zur Erkenntnis: Es gibt einen mittleren Weg, den Weg der Tugenden: Geniesse UND Erkenne, indem du Mass hältst, dich in Gerechtigkeit übst und den Mut hast, zu deinem Weg zu stehen.
Voilà: Leben leicht gemacht mit Platon, Aristoteles und co.


Leitfragen Inhalt der Probe:
- Die Mythen in Bezug auf ihren Inhalt kennen und zusammenfassen können.
- Die Mythen in Bezug auf ihre Botschaften einordnen können.
- Textstellen aus einem Mythos erkennen, einordnen und kommentieren können

Mittwoch, 12. November 2014

13.11.2014: Grosse Mythen der abendländischen Kultur

Schreiben:
Ecriture zu einer Begegnung mit einem Tier. Der Text soll anschaulich geschrieben sein - dazu trägt die Dimension der Sinneseindrücke bei: Wie sieht etwas aus? Wie riecht es an einem Ort? Was hört, spürt und empfindet man?

Lektüre:
Die Gruppen entscheiden sich für ein Werk und beginnen mit der Lektüre.
Der Lektüreauftrag ist im Dossier umschrieben: Das Werk soll kurz zusammengefasst und in Bezug auf sein Thema oder seine Themen anhand von Zitaten vorgestellt werden.
Falls möglich sollen Bezüge zu den Mythen hergestellt werden.
Zum Vortrag gehören eine Visualisierung und ein Themenblatt.

Mythen:
Überblick:
Besprochen wurden: Der Schöpfungsmythos und der Paradiesmythos sowie ein Exkurs über die Rollen von Mann und Frau
Der Schöpfungsmythos macht zentrale Aussagen über die Rolle des Menschen in der Schöpfung.
Der Paradiesmythos handelt unter anderem vom Verhältnis zwischen Mann und Frau.
Aussagen dieses Mythos lassen sich fast wörtlich bis ins Zivilgesetzbuch nachfolgen, wie es bis 1986 galt. Es beschrieb ein patriarchales Verhältnis von Mann und Frau. Mit der Revision von 1988 (und den folgenden Revisionen) wird ein egalitäres oder gleichberechtigtes Verhältnis von Mann und Frau umschrieben. Das Beispiel der Mosuo zeigt ein matriarchales Gesellschaftsmodell.

--> Die Arbeitsgruppen liefern zu ihren Vorträgen Zusammenfassungen, die in den  Blog aufgenommen werden.

--> Im Test werden Fragen zum Inhalt, zur zeitlichen Einordnung und zur Bedeutung der Mythen gestellt. Es werden Zitate aus den Mythen vorgelegt, die in Bezug auf ihre Botschaften und Bedeutung eingeordnet werden müssen.



Dienstag, 4. November 2014

4.11.2104 Lektüregruppen

Name
Vorname
Thema
Buch
Hartmann
Manuel
Biografie
Begert
Mailvaganam
Arevinthan
Biografie
Carmen Mori
Müller
Marco
Biografie
Ernst S.
Hofer
Michael
Endzeit
Winterkrieg
Ackermann
Fabio
Endzeit
100 Tage
Meier
Ulrich
Endzeit
Schwarze Spiegel
Agovino
Matteo
Monster
Die Rastlosen
Mosimann
Melina
Monster
Parfum
Schlage
Jan
Monster
Frankenstein
Albisser
Lars
Reisen
Pascha
Arn
Céline
Reisen
Bleistift
Zuber
Sandrine
Reisen
Wunderzeit
Burkhardt
Anna
Väter
Weiter leben
Fiechter
Tristan
Väter
Es klopft
Wegmüller
Fabrice
Väter
Meine Väter
Rothenbühler
Lisa
Wildnis
Valentinsnacht
Antener
Sebastian
Wildnis
Vermessung
Rufer
Marcel
Wildnis
Into the wild
Portugal
Erik
x
Kitchen

4.11.2014 Quartalsplan

28.10
Einstieg: Wolf, Steppenwolf à Abschluss Lektüre
Waits
04.11
Mythen:
Waits, Noah, Kain und Abel;
Aufträge
Lektürewahl
AG1: Waits Berndeutsch  (Biogrfaie)

11.11

AG:2 Schöpfung, (Endzeit)

AG 3 Paradies, ((Monster)

 AG 4 Mossuo (Reisen)

18.11

AG 5 Prometheus  (Väter)

AG 6 Odyssee  (Wildnis)

AG 7  Höhlengleichnis (x)

25.11
Test; Vorb. Lektüre
02.12
Lektüre Vorbereitung
09.12
P 1-3



16.12
P 4-6



23.12

30.12

06.01
P 7,8



Dienstag, 28. Oktober 2014

28.10.2014: Abschied von Harry Haller, Bekanntschaft mit Tom Waits. Und eine schnurrende Katze

Fragen zur Stunde:
Wie funktioniert die ecriture automatique?
- man muss die Katze zum Schnurren bringen. Drauflos schreiben ohne "Sprachpolizisten"
Was hat Sigmund Freud damit zu schaffen?
- Freud befasste sich mit dem Unterbeussten und sah die freie Assoziation als Möglichkeit, sich dem UB zu nähern. Die Surrealisten griffen diese Idee auf.

Ordne in je zwei Sätzen den Song "Make it Rain" von Tom Waits in Bezug auf seine Erscheinungsdaten und seinen Inhalt ein.
- Der Song "make it rain" wurde 2004 von Tom Waits im Album "Real gone" veröffentlicht
- Der Song erzählt von einem Mann, der seine Frau, sein Geld und seinen besten Freund verloren hat. - Der Mann fühlt sich schuldig, einsam und verzweifelt und wendet sich an Gott, der die Sintflut senden soll.

Welche zentrale Fragen behandelt der Song?
- Schuld, Zweifel an sich selbst, Verlorenheit auf der Welt
- Leiden der Liebe

Welche Anspielungen auf die Bibel macht er?
- Bitte um Regen --> Sintflut
- Kain und Abel
- Himmel und Hölle